Vor allem als Würzkraut für Gurken und Salate ist uns der Dill bekannt. Er hat jedoch, ähnlich wie sein Bruder, der Fenchel, zahlreiche Heilfähigkeiten. Besonders hervorzuheben ist seine milchfördernde Eigenschaft. Ausserdem lindert er die Blähungen von Säuglingen.

Welcher Teil von Dill wird verwendet?

Dill liefert zwei leicht verschiedene Gewürze: Einerseits verwendet man die getrockneten Früchte (fälschlich als „Dillsamen“ bezeichnet), andererseits das frische oder getrocknete Kraut, das allerdings beim Trocknen viel Aroma verliert.

Anwendung

Dillsamen kann man als Tee oder in Wein gekocht gegen Blähungen, Magenkrämpfe und zur Milchförderung einsetzen. Als milder Tee hilft der Tee auch gegen blähungen bei Babies, ähnlich wie der Fenchel. Wenn man das Kraut als Sitzbad benutzt, hilft es gegen Krämpfe der Gebärmutter, beispielsweise bei schmerzhafter Menstruation. Äusserlich als warme Kompresse in Olivenöl hilft Dill gegen Geschwüre. Der häufigste Einsatzzweck des Dills ist jedoch die Küche. Dort würzt man damit Gurken, Salate und Sossen.